Das Modeneser Gebiet - zwischen Ebene und Apennin, eingegrenzt von den Flüssen Secchia und Panaro - erlebte im Mittelalter den Durchzug von Fürsten, Händlern, Soldaten und Pilgern.
Spuren dieser Durchreisen sind Saumpfade, Pfarreien, Hospize, Kirchen, Ortschaften und Maestà - wertvolle Dokumentation einer an Geschichte reichen Vergangenheit und Erbe eines Zeitalters, in dem eine Reise vor allem religiöse Beweggründe hatte.
Sentiero Matilde, Via Bibulca und Via Romea Nonantolana - im Mittelalter benutzte Straßen - sind heute wieder befahrbar für alle diejenigen, die zu Fuß oder mit dem Rad den Zeitgeist entdecken und verstehen wollen, der das Leben unserer Vorfahren prägte.